Griechenland- Der Peloponnes

Nur der Sieg zählt...


Obwohl wir nur wenige Meter vor den Toren Olympias lagerten, waren wir nicht die ersten Olympioniken, die am Morgen die Sportstätten betraten. Dies lag zum einem daran, dass wir die Zeitumstellung verpaßt hatten und zum anderen versuchte ich vor dem Frühstück erst noch meine Muskeln mit einem kleinen Lauf an diesem  geschichtsträchtigen Platz zu erwärmen. Denn dieser Tag sollte für uns ganz im Zeichen des olympischen Wettkampfes stehen.

Als wir durch die Tore von Olympia schritten, stand die Sonne bereits hoch am Himmel. Ausgiebig gestärkt und beschwingt begaben Theresade und ich uns als erstes zum Tempel der Hera und entzündeten das olympische Feuer. Um dem Sieg ein Stück näher zu kommen, bestachen wir die Göttin anschließend mit einem Blumenopfer. Dem hochverehrten Zeus huldigten wir nur von Ferne mit einer Kusshand, denn wir waren bereits zu aufgeregt. Wir versprachen ihm aber, dass wir ihm im Falle eines Sieges mehr als die üblichen 100 Stierschenkel opfern würden. Hera war wohl über Theresades Blumenwahl mehr als erfreut, denn beim anschließenden Lauf im Stadion verlieh sie ihr wahrhaft Flügel. Der etwas übermütige Robinikles, der Theresade am Vorabend zum sportlichen Kampf herausgefordert hatte und ihr gönnerhaft anbot, es mit der gesamten weiblichen Crusoklos-Sippe aufzunehmen, sah ziemlich überrascht aus.

Vielleicht lag es daran, dass er zu meinem Leidwesen und wider der geltenden Regeln doch ein wenig mehr als nichts am Körper trug oder dass er mit sich (und der Kamera) beschäftigt vergaß, um Heras Gunst zu werben. Theresade jedenfalls flog nur so dahin. Nachdem Robinikles die magische Marke von 192,27 Meter erreichte, stand Theresade bereits bei Meter 120 und es war mir vergönnt im 2. Teil des Rennens die letzten 72,27 Meter siegesgewiss und lockeren Fusses zu bewältigen. Die Menge jubelte.

Es folgten noch einige weitere Wettkämfe im „Lauf mit Rüstung", „Diskusswerfen" und „Blumenpflücken" an denen auch Hugosius erfolgreich teilnahm. Mangels Ölzweigen (die müssen wohl dem Feuer für die Festgelage in antiker Vorzeit zum Opfer gefallen sein) bekam die eigentliche Siegerin Theresade nur ein  Siegerkränzchen aus Gänseblümchen überreicht.

In tiefer Dankbarkeit huldigte sie anschliessend Zeus und brachte ihm wie versprochen ein aus ihrer Sicht wirklich grosses Opfer - den letzten Orbit ohne Zucker.

Wie es einem Sieger gebührt, kam es zur Verewigung in Form einer Theresadestatue. Theresade verzichtete auf die 80 Amphoren mit goldenem Öl zugunsten einer dreifarbigen Eiscreme mit Kinderüberraschung im doppelten Boden und auch ich bekam eine Schokoladeneisfackel überreicht. Na, wenn dass kein erfolgreicher Tag war.
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Säulenteile aufgereiht von fleissigen Händen


Im Mohn von Olympia baden...


...und nicht genug davon bekonmmen


Säulen und seltsame Kobolde
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Die Siegerin des Wettlaufes
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Was waren das für Athleten?
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Unser Olympisches Abendbrot