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Spanien - Galizien und Asturien
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Viva la Tour
Nach dem Ende der Fußball-WM nimmt nun eine neues sportliches
Großereignis - die Tour de France - unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Die Entscheidung des Tourdirektors
Jean-Marie Leblanc Doping für die diesjährige Rundfahrt
freizugeben, hat sich aus unserer Sicht als richtig erwiesen. Bisher sehen wir ein Rennen der Superlative.
Auch die Rohstoffmärkte haben positiv reagiert. Blutplasmabeutel
verteuerten sich in der zurückliegenden Woche um 300%. Analysten
von Goldman Sucks und Deutscher Punk stuften die Aktie von United
International Stimulants, dem Hauptproduzenten von Epo und Anabolikas,
von „Verscheuern" auf „Kaufen um jeden Preis".
Hier vor Ort in Frankreich können wir die neue,
verheißungsvolle Atmosphäre am besten spüren. Gestern
abend traten die Sportdirektoren der Teams Unce und Geröllsteiner
vor die Kameras und kündigten für das Einzelzeitfahren am
22.7. über 56km neue Spitzenzeiten im Bereich von unter 30
Minuten an. Der Tourdirektor entschied sich außerdem aufgrund des neuen
Leistungspotenzials der Fahrer, die Etappen 10-12 zu einer
neuen Königsetappe zusammen zu legen. Am 12.7.2006 geht es
für die Fahrer auf 612 km von Cambo-les-Bains nach Carcassone.
Dabei werden die gesamten Pyrenäen mit insgesamt 4 Wertungen der
höchsten Kategorie HC überquert.
Leider erreichte uns auch eine negative Meldung aus dem Fahrerlager.
Wie der Toursprecher heute morgen verlautbarte, wurde der kasachische
Weltklassefahrer Vinonurnoch gestern nacht gegen 3 Uhr, aus Nase und
Ohren blutend, in seinem Bett aufgefunden. Wiederbelebungsversuche
sowie eine Notoperation in der Universitätsklinik von Narbonne
blieben erfolglos. Vinonurnoch verstarb gegen 07:30 Uhr, nicht ohne
noch ein letzten Seufzer von sich zu geben. Anwesende Teamkollegen
sprachen später von einer Art Schnauben, gleich dem eines Stiers,
der getroffen von 25 Speeren in der Wettkampfarena in den Staub sinkt.
Vinonurnochs Norwegischer Teamarzt, Einar Gähtnoch, gab zu
Protokoll, dass der Sportler nach der
abendlichen, mannschaftlichen Blutwäsche noch einmal zu ihm kam
und um vier 100ml-Ampullen Amphetamin sowie drei Schachteln Steroide
bat. Der Teamarzt kam dieser Bitte gerne nach und bot seine Hilfe bei
der Einnahme der Medikamente an, was Vinonurnoch allerdings dankend
ablehnte. Einar Gähtnoch: „Vino war schon immer ein Einzel-
und
Draufgänger. Er hat sich auch schon früher (Anmerkung der
Redaktion: vor der
Freigabe von Doping) gerne mal eine Extraportion geholt. Wissen sie
noch wie er 2005 in den Alpen fast aufgeben musste und dann am
nächsten Tag Lance Legweak über eine Minute abnahm? Ich habe
mir gestern abend wirklich nichts dabei gedacht."
Man hat den Eindruck, dass sich ein Grossteil der Fahrer erst an
die neue Freiheit gewöhnen muss. Der gebürtige Rostocker Jan
Hoffmann aus dem Team Telefromm sprach von „einem Gefühl wie zur Währungsunion
1990. Endlich kann ich alles einnehmen, was ich mir schon immer
gewünscht habe."
Die Französische Bevölkerung sieht die neuesten Entwicklungen
ebenfalls mehrheitlich positiv. Das ergab eine Blitzumfrage der
Sportzeitung „L’Equipe". Danach sprachen sich 60% der
Befragten für die Entscheidung der Tourleitung aus. Knapp 20%
forderten gar weitergehende Maßnahmen, wie den Einsatz von
künstlichen, motorgetriebenen Kniegelenken oder den Anschluss der
Fahrer an mobile Sauerstoffkammern. Ganz einfallsreiche Franzosen
schlugen Nachtfahrten oder Hundehetzjagten auf das Peloton vor. Hier
spürt man den Atem Robespierres.
Wir sind jedenfalls bester Laune und erfreuen uns an den Bildern von
aufgedunsenen Fahrern, denen man abends nach dem Rennen die an den
Pedalen festgewachsenen Füße abtrennen muss. An
Zieleinfahrten mit Tempo 120 bei denen aufgrund des noch nicht
ausreichend erweiterten Zielraumes Fahrer an den Betreuungswagen
zerschellen. Wettkämpfer, die unter dem halluzinatorischen
Einfluss von 1-Androstendiol statt der Talstrasse den Abstieg über
die Westflanke wählen.
Viva la libertê.
PS: Dieser Artikel ist Sir Stefan gewidmet, der schon vor Jahren diese Entwicklung treffsicher voraussagte.
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Neues von Hugo

Hugo hat eine neue Sportübung entwickelt...

...sich aber leider bei der Ausübung verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
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